TALENTE BERICHTEN: Noah ohne Uni-Alltag

Wir haben unsere Talente im Rahmen unserer Info-Reihe #gewusstwie zu aktuellen Themen wie z. B. Lernen Zuhause, Lernstrategien und -plattformen oder Entspannung aufgefordert zu erzählen, wie es ihnen gerade geht und was sie in den vergangenen Monaten so bewegt hat. Es haben uns einige Beiträge von Schüler*innen, Studierenden und Auszubildenden erreicht, die wir euch in der neuen Rubrik #gewusstwie – TALENTstimmen im O-Ton vorstellen wollen.

Heute beantwortet Noah unsere Fragen zu seinen Erfahrungen als Journalistik-Student an der TU Dortmund in der Corona-Zeit.

Was war in den letzten Wochen (bei dir) los?

In den vergangenen zwei Monaten war ich pausenlos im Home-Office. Die Uni hat die Lehre komplett aufs Digitale umgestellt. Da ich neben dem Studium auch noch als freier Mitarbeiter bei einer Zeitung arbeite, konnte ich wenigstens ab und zu Interviews führen, die nicht digital waren.

Was war anders als noch im Januar/Februar (als noch im letzten Jahr zu dieser Zeit)?

Normalerweise lebe ich in Dortmund und studiere dort. Jetzt bin ich viel bei meinen Eltern zu Hause. Einen Vorteil hat es: Ich kann mich seit der Aufhebung einiger Maßnahmen mit vielen alten Freunden treffen und meinen Hobbys im Sportverein nachgehen.

Was nimmst du aus dieser Zeit (den letzten 10-12 Wochen) mit?

Ich nehme aus dieser Zeit mit, dass die Gesellschaft zusammenhält, wenn es drauf ankommt. So viel Solidarität unter den Menschen macht Mut. Ich hoffe, dass diese Eigenschaft für kommende Ereignisse bestehen bleibt.

Welche Erfahrungen hast du mit Online-Angeboten /-Plattformen /-Netzwerken gemacht?

Meine Erfahrungen mit Online-Angeboten wie Videokonferenzen sind durchweg positiv, dennoch ersetzen Videokonferenzen nicht die persönlichen Gespräche und Treffen, die ich sehr vermisst habe.

Was sind deine Pläne für … diesen Sommer/ … das restliche Jahr/ …2021?

Ich möchte auf jeden Fall in den kommenden Jahren wieder mehr reisen. Durch die Corona-Krise ist mir bewusst geworden, wie schwer es mir fällt, die Welt nicht erkunden zu können.

Noah Brümmelhorst